Eine „dufte“ Praxis

Die Nase ist ein empfindliches und oft unterschätztes Sinnesorgan. Schon die alten Hochkulturen der Ägypter und Chinesen wussten um die Wirkung von bestimmten Düften. Und nicht umsonst ist der Roman „Das Parfüm“ von Patrick Süßkind zu einem Bestseller geworden. Düfte beeinflussen uns in unserem alltäglichen Leben mehr als viele meinen. Fast jedes große Kaufhaus setzt auf die Wirkung von Duftölen. Düfte beeinflussen direkt das vegetative Nervensystem und wirken unmittelbar auf Atmung, Hormonausstoß und Blutdruck. Diese Wirkungen sind nicht davon abhängig, ob Düfte bewusst wahrgenommen werden oder nicht. Düfte können eine meditative und entspannende Wirkung haben, so dass sie die Atmosphäre in einer Praxis durchaus mit beeinflussen können.

Bei der Wahl der Düfte sollte jedoch unbedingt darauf geachtet werden, dass manche Menschen auf bestimmte Düfte sensibel reagieren. Für Epileptiker sind beispielsweise Düfte wie Rosmarin, Ysop, Kampher, Thymian und Salbei nicht geeignet. Da folgende Düfte unter Verdacht stehen Wehen auszulösen, sollten Schwangere damit möglichst nicht in Kontakt kommen: Kampfer, Zimt, Nelke, Ingwer und Verbena. Aus diesen Gründen ist die Einholung von Informationenen über die Düfte von großer Bedeutung.

Die Düfte dürfen jedoch nie verschwenderisch eingesetzt werden. Um diese angemessen in den Räumen zu verteilen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen werden spezielle Duftsteine angeboten: diese sind porös und geben so das aufgeträufelte Öl nach und nach ab. Ähnlich dekorativ sind Schalen mit getränkten Blättern. Bei beiden Alternativen ist der Dufteffekt jedoch eher gering. Eine bessere Wirkung erzielen da die Duftlampen. Zudem sind sie preiswert und unkompliziert in der Handhabung. Spezielle Beduftungsautomaten erzielen zwar einen optimalen Effekt, sind aber sehr teuer und verwenden oft problematische, synthetische Parfümöle



Übernahme einer Arztpraxis - Schritte in die Selbstständigkeit

Weiterhin die Tätigkeit als Klinikarzt oder eine eigene Praxis? Alle Ärzte stehen irgendwann in ihrer Berufslaufbahn vor dieser weitreichenden Entscheidung. Eine eigene Praxis zu gründen birgt viele ungeahnte Schwierigkeiten.

Viele Ärzte entscheiden sich aus zwei Gründen dafür, eine bereits bestehende Praxis zu Übernehmen: Auf der einen Seite geht es mit weniger Aufwand einher, eine bestehende Praxis zu Übernehmen, andererseits sind Praxisneugründungen selten geworden, da Niederlassungen nur noch in unterversorgten Gebieten zugelassen werden.