Patiententoilette

Zwar wird nicht jeder Patient, der die Praxis besucht, die Toilette aufsuchen. Doch wenn das WC einen guten Eindruck macht, wird der Patient das zu schätzen wissen. Die Devise lautet hier: Schon Kleinigkeiten erzielen eine große Wirkung. Auf vielen Toiletten fehlt zum Beispiel ein Kleiderhaken, so dass die Jacke oder die Handtasche nur an der Türklinke Platz findet. Auch ein billiges, kratziges Toilettenpapier zeigt nicht gerade die Wertschätzung des Patienten. In diesem Fall sollte (im doppeldeutigen Sinnne) nicht am falschen Ende gespart werden.

Die Toilettenräume sollten ebenfalls regelmäßg kontrolliert werden, um sicher zu stellen, dass stets genug Seife und Toilettenpapier vorhanden ist. Eine Checkliste, die zeigt, dass das WC in regelmäßigen Abständen kontrolliert und gereinigt wird, lässt die Patienten die Toilette gerne benutzen. Es ist ganz natürlich, dass auf der Toilette auch unangenehme Gerüche entstehen. Duftlampen oder Steine können dem entgegenwirken. Jedoch werden derartige dekorative Artikel auch schnell entwendet. Wenige Tropfen des Duftöls auf die Unterseite des Toilettenpapiers erzielen die gleiche Wirkung.

Das stille Örtchen ist manchmal gar nicht still. Daher sollte der Raum möglichst wenig Schall durchlassen. Ein bisschen Musik sorgt dafür, dass der Patient nicht darüber nachdenken muss, ob unangenehme Geräusche nach Außen dringen.

Die Toilette sollte zudem über einen Notrufknopf verfügen. Viele Patienten haben Angst auf der Toilettte zu kolabieren. Die Möglichkeit des Notrufes hat allein schon eine psychologische Wirkung. Die WC-Tür sollte im Notfall auch von außen zu öffnen sein.

Wer besonders großen Wert auf Komfort und Hygiene legt für den gibt es automatische Toilettenüberzuge, die auf Knopfdruck eine frische Folie über den Toilettensitz ziehen. Für Anspruchsvolle gibt es angewärmte Toilettensitze und eine integrierte Warmwasserdusche, die für die Reinigung optimal ist. So wird der Gang zum WC fast zwangsläufig zu einem positiven Erlebnis.



Übernahme einer Arztpraxis - Schritte in die Selbstständigkeit

Weiterhin die Tätigkeit als Klinikarzt oder eine eigene Praxis? Alle Ärzte stehen irgendwann in ihrer Berufslaufbahn vor dieser weitreichenden Entscheidung. Eine eigene Praxis zu gründen birgt viele ungeahnte Schwierigkeiten.

Viele Ärzte entscheiden sich aus zwei Gründen dafür, eine bereits bestehende Praxis zu Übernehmen: Auf der einen Seite geht es mit weniger Aufwand einher, eine bestehende Praxis zu Übernehmen, andererseits sind Praxisneugründungen selten geworden, da Niederlassungen nur noch in unterversorgten Gebieten zugelassen werden.