Das Wartezimmer

Das Wartezimmer ist der neuralgische Punkt einer Praxis. In diesem Raum verbringen die Patieten unter Umständen mehr Zeit als im Bahandlungszimmer. Die Gestaltung des Wartezimmers ist daher von großer Bedeutung und eine Möglichkeit aktives Praxismarketing zu betreiben. Ein phantasievoll gestalteter Raum kann sowohl die Wartezeit verkürzen als auch medizinische Inhalte vermitteln. Dabei sind der Kreativität hier keine Grenzen gesetzt. Im multimedialen Zeitalter sind Fernsehinstallationen eine gute Ergänzung für das Wartezimmer. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass nicht das praxisindividuelle Ärztefersehen genutzt wird, da dieses schnell gegen das Berufsrecht verstoßen kann. Die einfachste Art ist es, ein bereits voreingestelltes Programm laufen zu lassen, so kann es auch nicht zu Streitereien unter den Patienten kommen, die alle ihre Lieblingssendung sehen wollen.

Eine andere wirksame Alternative, um im Wartezimmer für Entspannung zu sorgen ist das Abspielen einer CD oder Musik durch einen Radiosender. Dabei sollte die Musik jedoch immer in regelmäßigen Abständen gewechselt werden, so dass Personal und Stammpatienten nicht immer derselben monotonen Musik ausgesetzt sind. Zeitschriften sind ein Muß für jedes Wartezimmer. Dabei sollte das Angebot auf die Zielgruppe abgestimmt sein. Eine besonders kreative Art der Praxisgestaltung bietet die Zusammenarbeit mit einem heimischen Künstler, der die Praxisräume zuweilen als Ausstellungsräume für einige seiner Kunstwerke nutzen kann.



Übernahme einer Arztpraxis - Schritte in die Selbstständigkeit

Weiterhin die Tätigkeit als Klinikarzt oder eine eigene Praxis? Alle Ärzte stehen irgendwann in ihrer Berufslaufbahn vor dieser weitreichenden Entscheidung. Eine eigene Praxis zu gründen birgt viele ungeahnte Schwierigkeiten.

Viele Ärzte entscheiden sich aus zwei Gründen dafür, eine bereits bestehende Praxis zu Übernehmen: Auf der einen Seite geht es mit weniger Aufwand einher, eine bestehende Praxis zu Übernehmen, andererseits sind Praxisneugründungen selten geworden, da Niederlassungen nur noch in unterversorgten Gebieten zugelassen werden.